| Spätestens vor der Führerscheinprüfung macht jedermann einen Sehtest und erfährt dabei, ob seine Sehkraft gut oder weniger gut ist. Da die subjektive Empfindung oftmals täuscht und auch eine Tendenz besteht, eine vorhandene Schwäche auszugleichen, indem man sich beispielsweise in der Schule nach vorne setzt, ist ein solch objektivierter Test unausweichlich. In der Regel wird er beim Augenoptiker vorgenommen, der bei einem erkannten Problem den Betroffenen zum Augenarzt verweist. Da eine Fehlsichtigkeit verschiedene Ursachen haben kann und unter Umständen auf eine ernste Krankheit hindeutet, ist es wichtig, dass eine genaue Untersuchung stattfindet. Der Regelfall ist allerdings, dass es sich im eine Kurz- oder Weitsichtigkeit handelt, die mit einer Sehhilfe sehr leicht korrigiert werden kann.
Brillen und Kontaktlinsen sind sehr erprobte und leistungsfähige Hilfen, mit denen es sich problemlos leben lässt. Immer mehr Augenärzte bieten jedoch eine Alternative zu Sehhilfen an. Mit modernen Laser-OPs können sich Patiente eine Sehschwäche entfernen lassen, so dass sie ohne Hilfsmittel normal sehen können. Die Eingriffe werden stetig weiter entwickelt, so dass man davon ausgehen kann, dass auch so leistungsstarkte Verfahren wie Lasek oder Femto-Lasik noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Die Augenmedizin entwickelt sich rasant weiter und vielleicht wird man sich schon in einigen Jahrzehnten Augen routinemäßig lasern lassen, so dass Brillen nur noch in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen werden. Für viele Betroffene wäre dies sicher eine willkommene Entwicklung. |