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Vor allem nach einer Schwangerschaft oder einer intensiven Diät mit dem damit verbundenen Verlust an Körpergewicht haben Menschen mit einer erschlafften Bauchhaut zu kämpfen. In diesen Fällen nimmt der Umfang des Bauches plötzlich ab und die überschüssige Haut hängt über. Bei plötzlicher Gewichtsreduktion kann sich die Haut nicht schnell genug zurückbilden und bei einer Schwangerschaft werden die Fasern im Bauch überdehnt oder gar beschädigt. Das führt dazu, dass sich unangenehme Hautlappen bilden, die schlaff am Körper hängen. Das stellt natürlich ein enormes ästhetisches Problem für den Betroffenen dar, welches einen starken Einfluss auf das Selbstwertgefühl ausüben kann. Um solche Probleme zu beheben gibt es die Methode der Bauchstraffung, bei der die überschüssige Haut entfernt wird. Dieser Eingriff kann nicht durchgeführt werden, wenn der Patient stark übergewichtig ist. In dem Fall müssten andere Methoden voran geschaltet werden. So könnte man etwa vor einer Bauchdeckenstraffung eine Fettabsaugung durchführen. Bei der Operation wird normalerweise ein Schnitt so angesetzt, dass er parallel zur Schamhaargrenze verläuft. Das verhindert, dass die Narben später stark auffallen. Die Haut wird bei der Bauchstraffung gelöst und nach unten gezogen. Das ganze ist auch mit einer Verschiebung der Position des Bauchnabels verbunden. Dieser muss zumindest kurzzeitig ausgelöst werden, damit die Haut gestrafft werden kann. Später wird er dann weiter oben wieder angefügt, damit keine sichtbare Verschiebung übrig bleibt. Das überschüssige Hautgewebe wir am Ende entfernt. Die Bauchdeckenstraffung endet mit dem Vernähen der Hautlappen und dem Verbinden der Wunde mit einem Druckverband. Nach der Bauchstraffung können zunächst Schmerzen auftreten, die aber nach einigen Tagen verschwinden sollten. Ein unangenehmes ziehendes Gefühl kann dagegen schon mehrere Wochen andauern. In schlimmeren Fällen kann es nach der Operation zu Blutungen kommen. Unter Umständen kann sich die Wunde auch wieder öffnen. In diesem Fall ist ein erneutes Vernähen notwendig. Wie bei jeder Operation besteht auch die Gefahr, dass sich der Wund-Bereich entzündet. Dies kann natürlich beträchtliche Unannehmlichkeiten mit sich bringen.